Geschichte der berühmten John Jacob Astros Taschenuhr aus der Titanic - Sammler-Uhren

Geschichte der berühmten John Jacob Astros Taschenuhr aus der Titanic

Goldene Taschenuhr des reichsten »Titanic«-Passagiers für Millionensumme versteigert

Dieses Stück Zeitgeschichte war einem Bieter eine Rekordsumme wert: Mit umgerechnet etwa 1,4 Millionen Euro ist die goldene Uhr das teuerste »Titanic«-Andenken. Ihr Besitzer gehörte 1912 zu den wohlhabendsten Menschen der Welt.

 Sie gehörte dem reichsten Passagier der »Titanic« und wurde mit ihrem toten Besitzer aus dem Wasser geborgen: Eine goldene Taschenuhr hat bei einer Auktion in Großbritannien einen Rekordwert erzielt. Das Stück, das einst dem Millionär John Jacob Astor IV. gehörte, wurde auf einer Auktion für 1,175 Millionen Pfund (etwa 1,4 Millionen Euro) versteigert, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Höchstbietender war demnach ein Privatsammler aus den USA.

Die Uhr ist damit nach Angaben des in der englischen Grafschaft Wiltshire ansässigen Auktionshauses Henry Aldridge & Son das wertvollste je versteigerte »Titanic«-Andenken. Bislang galt als solches eine Geige, die während des Untergangs gespielt wurde und 2013 im selben Auktionshaus für 1,1 Millionen Pfund den Besitzer wechselte.

Auktionator Andrew Aldridge bezeichnete die Preise, die für »Titanic«-Andenken erzielt wurden, demnach als »absolut unglaublich«. Sie spiegelten nicht nur die Bedeutung der Gegenstände selbst, sondern auch eine anhaltende Faszination mit dem 1912 untergegangen Schiff wider

Die Geschichte der Taschenuhr von John Jacob Astor IV ist eng mit der Bergung seines Leichnams nach dem Untergang der Titanic am 15. April 1912 verknüpft. Im Gegensatz zu vielen Mythen rund um das Schiff handelt es sich hierbei nicht um ein Objekt, das vom Meeresboden geborgen wurde, sondern um einen persönlichen Gegenstand, den Astor bei sich trug, als er im Wasser starb.

Hier sind die Details zur Historie und zum Hintergrund dieser Uhr:

Die Bergung und Dokumentation

John Jacob Astor IV, einer der reichsten Männer an Bord, kam beim Untergang ums Leben. Sein Körper wurde am 22. April 1912 – sieben Tage nach der Katastrophe – von der CS Mackay-Bennett, einem der Schiffe, die zur Suche nach Opfern entsandt wurden, im Atlantik geborgen 

Bei der Identifizierung und Inventarisierung seines Besitzes durch die Behörden wurden verschiedene Gegenstände dokumentiert, die er bei sich trug. In den offiziellen Aufzeichnungen der CS Mackay-Bennett wird explizit eine goldene Taschenuhr neben weiteren Gegenständen wie Manschettenknöpfen, einem Diamantring und einem goldenen Stift aufgeführt

Quelle: KI, der Spiegel

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