Geschichte der Uhrenmanufaktur Maurice Lacroix - Sammler-Uhren

Geschichte der Uhrenmanufaktur Maurice Lacroix

Maurice Lacroix ist eine vergleichsweise junge Schweizer Uhrenmarke. Ihre Geschichte begann nicht mit einer eigenen Manufaktur, sondern mit einem Schweizer Unternehmen, das zunächst Uhren für andere Marken herstellte.

  • 1975: Die Desco von Schulthess AG aus Zürich brachte die Marke Maurice Lacroix auf den Markt. Desco war seit 1946 im Uhrenhandel tätig und hatte zuvor Uhren für andere Marken produzieren lassen.
  • 1980er-Jahre: Die Marke baute ihre internationale Präsenz aus und positionierte sich mit Schweizer Quarz- und mechanischen Uhren im gehobenen Segment.
  • 1990er-Jahre: Maurice Lacroix entwickelte sich stärker zu einer Uhrenmanufaktur und begann, eigene Kaliber und komplizierte Uhrwerke zu entwickeln. Ein wichtiger Meilenstein war das Kaliber ML 106, ein eigenes Chronographenwerk, das 2006 in der Masterpiece Le Chronographe vorgestellt wurde.
  • 2006: Die Marke präsentierte außerdem die Masterpiece Roue Carrée, deren ungewöhnliche, quadratische Räder zu einem Erkennungsmerkmal der technisch-kreativen Masterpiece-Kollektion wurden.
  • 2010er-Jahre: Maurice Lacroix brachte unter anderem die Aikon auf den Markt. Die heutige Aikon-Kollektion geht auf die Calypso zurück, ein erfolgreiches Modell der Marke aus den 1990er-Jahren.
  • Heute: Maurice Lacroix hat seinen Sitz in Saignelégier im Schweizer Jura. Das Unternehmen gehört seit 2011 zur DKSH-Gruppe und produziert sowohl Uhren mit zugekauften Werken als auch Modelle mit eigenen Kalibern und Komplikationen.

Die Marke ist damit keine Manufaktur mit jahrhundertealter Geschichte, sondern ein moderner Schweizer Hersteller, der sich schrittweise vom Uhrenanbieter zur Marke mit eigener Werkentwicklung entwickelt hat

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