Patek Philippe Grandmaster Chime für 31 Millionen Schweizer Franken versteigert
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- Referenz 6300A-010: Das Einzelstück wurde 2019 für die Wohltätigkeitsauktion Only Watch gefertigt. Das „A“ steht für Acier – das Gehäuse besteht aus Edelstahl, einem für Patek Philippe ungewöhnlichen Material bei diesem Modell.
- Rekordauktion: Sie erzielte 31 Millionen Schweizer Franken. Der Erlös ging an die Forschung zur Duchenne-Muskeldystrophie. Damit wurde sie zur teuersten Uhr, die bis dahin bei einer Auktion verkauft worden war.
- Zwei Zifferblätter: Das Gehäuse lässt sich umdrehen. Auf der einen Seite zeigt die Uhr die Zeit, auf der anderen unter anderem einen ewigen Kalender.
- 20 Komplikationen: Dazu gehören eine Grande Sonnerie, eine Petite Sonnerie, eine Minutenrepetition, ein Alarm mit Schlagwerk und ein Datumsrepetitionsmechanismus, der das Datum akustisch wiedergibt.
- Vier Patentinnovationen: Patek Philippe entwickelte dafür unter anderem neue Lösungen für den Datumsrepeater sowie für die Anzeige und Bedienung der Schlagfunktionen.
- Riesiges Werk: Das Kaliber GS 36-750 QIS FUS IRM besteht aus 1.366 Einzelteilen. Trotz der vielen Funktionen bietet es eine Gangreserve von mindestens 72 Stunden.
- Nicht die einzige Grandmaster Chime: Die Referenz 6300 wurde 2014 zum 175-jährigen Firmenjubiläum vorgestellt. Die 6300G aus Weißgold und 6300R aus Roségold gehören zur regulären Kollektion; das Edelstahlstück von Only Watch war die besonders seltene Sonderversion.
Kleine Korrektur zur Einordnung: Die Grandmaster Chime ist nicht einfach die „komplizierteste Uhr der Welt“. Sie ist eine der kompliziertesten Armbanduhren von Patek Philippe; andere Uhren können je nach Zählweise noch mehr Funktionen besitzen