Wie rettete Mickes Mouse den Uhrenhersteller Ingersoll?
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Die Mickey-Mouse-Uhr war ein großer Erfolg für den amerikanischen Uhrenhersteller Ingersoll – und half, Armbanduhren als erschwingliche Alltags- und Modeartikel populär zu machen.
- Erstes Modell 1933: Ingersoll brachte die Uhr zur Weltausstellung „Century of Progress“ in Chicago heraus. Mickeys Arme dienten als Zeiger: der lange Arm zeigte die Minuten, der kurze die Stunden.
- Überraschender Verkaufserfolg: Die Uhr kostete anfangs etwa 3,25 US-Dollar. Sie wurde so beliebt, dass sich Besucher an Verkaufsständen anstellten. Die Nachfrage war ein Glücksfall für Ingersoll, das sich damals in finanziellen Schwierigkeiten befand.
- Ein bekanntes Motiv, viele Ausführungen: Es gab verschiedene Gehäuse, Zifferblätter und Armbänder. Spätere Modelle zeigten auch andere Disney-Figuren. Deshalb sollte man bei Sammlerstücken auf Referenz, Werk, Zustand und Originalteile achten.
- Ein Stück Popkultur: Die Uhr machte aus Mickey Mouse nicht nur eine Filmfigur, sondern ein Motiv, das Kinder und Erwachsene täglich bei sich tragen konnten. Sie gilt als frühes Beispiel dafür, wie eine Lizenzfigur ein Alltagsprodukt zum begehrten Fanartikel machte.
Eine kleine historische Nuance: Die Produktion und Vermarktung der Mickey-Uhren lief über mehrere Firmen und änderte sich im Lauf der Zeit; „Ingersoll“ wird oft als Kurzbezeichnung verwendet, auch wenn spätere Exemplare mit anderen Markennamen verbunden sind.