A. Schuchmann Wilhelmshaven Chronometermacher Uhren Altersbestimmung
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A. Schuchmann, Wilhelmshaven war ein Uhrmacher- & Juwelierbetrieb
Aktiv vor allem:
Vorkriegszeit
Nachkriegszeit
Der Schriftzug erscheint meist:
auf dem Zifferblatt
selten zusätzlich auf dem Werk
Verwendete:
Schweizer Rohwerke (AS, FHF, ETA)
deutsche Werke (PUW, Durowe, Unitas)
| Werktyp | Typischer Zeitraum |
|---|---|
| AS / FHF Handaufzug | ca. 1930–1960 |
| PUW / Durowe | ca. 1940–1970 |
| Unitas 6300 / 6497 | ab ca. 1950 |
| Frühe ETA-Kaliber | ab ca. 1950/60 |
Gehäuse & Technik
Verchromtes Messing → 1930er–1950er
Edelstahl → häufiger ab späten 1950ern
Schuchmann, Fritz
Deutscher Uhr- und Chronometermacher
Fritz Schuchmann absolvierte wurde am 29. März 1890 geboren als Sohn von Albin Schuchmann. Von 1900 bis 1901 erhielt er eine Ausbildung an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte. Er war als Chronometermacher der Marine in Wilhelmshaven ansässig. Er baute Schiffsuhren für die Kaiserliche Marine. Diese Schiffsuhren wurden Exklusiv für die Kriegsmarine von mehreren Uhrmacher montiert, so von Fritz Tietz und Franz Happe in Kiel und Johannes Czapp in Danzig. Mehrere Schiffsuhren wurden mit Hochwertigen Werken von Gustav Becker ausgestattet. Wilhelmshafen, Kiel und Danzig heute Gdansk waren auch die deutschen Häfen mit den Kaiserlichen Marinewerften im 1. Weltkrieg mit Zugang zur Nordsee, dem scandinavischen Belt und der offenen Ostsee. In der Nähe von Danzig Arbeitete der Uhrmacher Theodor Staebe in Elbing. Auch er montierte Schiffsuhren für die Kaiserliche Marine.
Fritz Schuchmann verstarb am 23. September 1963.
Schuchmann war Mitglied der Saxonia
Gold (585 / 14K) → gut datierbar über deutsche Punzen
Stoßsicherung (Incabloc):
fehlt → meist vor 1940
vorhanden → meist nach 1945
Zifferblatt & Schriftzug
Reiner Text „A. Schuchmann Wilhelmshaven“, kein Logo:
→ typisch 1930er–1950er
Sehr sachliches Design:
→ häufig 1950er–1960er
Aufgesetzte Indizes:
→ meist nach 1950
Leuchtmasse (sehr wichtig!)
Radium (bräunlich, stark gealtert):
→ ca. 1920–1955
Tritium:
→ ab ca. 1955
Typischer Produktionszeitraum
Aus Sammler- und Uhrmacherpraxis:
Die meisten bekannten A.-Schuchmann-Wilhelmshaven-Armbanduhren stammen aus:
ca. 1935–1965
Schwerpunkt:
1948–1960 (Nachkriegszeit)
Quelle: WatchWiki, KI