Bruno Söhnle Uhren Altersbestimmung
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Einige Meilensteine der Marke helfen einzuordnen, wann mechanische Modelle aufkamen:
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2008: Erste mechanische Bruno Söhnle-Uhr wurde vorgestellt (Mechanik-Edition I).
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2010: Erste Automatikkollektion.
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Dadurch kannst du bei einer mechanischen Uhr davon ausgehen, dass sie frühestens ab ca. 2008 produziert wurde. -
Bei Quarzuhren kann der Zeitraum schon etwas breiter sein (ab Markenstart ca. 2000)
Geschichte
Der bereits seit 1957 in der Uhrenbranche tätige Bruno Söhnle aus Wurmberg im Schwarzwald (* 1940) gründete im April 2000 mit vier Mitarbeitern die Bruno Söhnle Uhrenatelier Glashütte/Sa. Bereits 1982 war ein Unternehmen Söhnles westdeutscher Vertriebspartner der damaligen VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB).
Am Anfang stellte Bruno Söhnle nur Armbanduhren mit Schweizer Quarzwerken der Ronda AG her. 2008 wurde mit der Mechanik-Edition I die erste Uhr mit Handaufzug produziert. Die erste Automatik-Kollektion folgte 2010. Bruno Söhnle war der Erste, der nach der Aufteilung der GUB in Glashütte wieder mit der Herstellung von Quarzuhren begann, sodass Söhnle als Einstiegsmarke in die Welt der Glashütter Armbanduhren gilt.
2006 kaufte Söhnle das ehemalige Assmannhaus (benannt nach dem Uhrmacher Julius Carl Friedrich Aßmann) in der Dresdner Straße 14 in Glashütte, in dem noch eine Gaststätte und eine Pension betrieben wurden. In diesem Haus wurden bereits 150 Jahre früher Uhren der J. Assmann Deutsche Anker-Uhren-Fabrik Glashütte i. Sa. gebaut. Nach einer Sanierung und der Beendigung des Mietverhältnisses mit dem Pächter vergrößerte Söhnle im Frühjahr 2012 die Uhrenfertigung auf alle Teile des Hauses. Im Jahr 2022 bestand die Werkstatt in der zweiten Etage des Hauses aus rund 20 Uhrmachern und Uhrmacherinnen