Chronometerwerke hamburg Chronometer Altersbestimmung Wempe Lange & Söhne
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Historischer Überblick
Chronometerwerke Hamburg wurden 1905 gegründet, um Präzisionsschiffschronometer und Feinuhren in Deutschland herzustellen.
Wichtige Zeitpunkte:
1905–1915: Produktion hauptsächlich von Marinechronometern.
ab 1916: Beginn der Herstellung von Armbanduhren in kleiner Serie.
1938: Übernahme durch Wempe – danach „Chronometerwerke Hamburg/Wempe“.
Nach 1945: Neuaufbau; Kennzeichnung als Wempe Chronometerwerke blieb teilweise erhalten
| Seriennummer | Zeitraum | Hinweise |
|---|---|---|
| 1 – 500 | ca. 1905–1908 | frühe Marinechronometer |
| 500 – 1500 | ca. 1909–1914 | mit „Chronometerwerke Hamburg“ Gravur |
| 1500 – 3000 | 1915–1930 | Übergangszeit, teils noch ohne Wempe |
| ab 3000 | nach 1938 | meist mit Wempe-Bezug oder Glashütte-Bestandteilen |
(Diese Werte sind Richtgrößen, kein offizielles Register.)
3Werk- und Gehäusemerkmale
Frühe Uhren (1905–1915): Hochpräzise Schiffsuhren, schwere Messinggehäuse, vernickelt oder verchromt.
Zwischenkriegszeit: Kleine, hohe Qualität, oft Silbergehäuse, handgraviert.
Nach 1938 mit Wempe-Bezug: Einheitlichere Serienproduktion, oft mit „Wempe Chronometerwerke Hamburg“ oder „CW“ Signatur.4. Beschriftung und Logos
| Beschriftung | Zeitraum | Bedeutung |
|---|---|---|
| „Chronometerwerke Hamburg“ | ca. 1905–1938 | Originale Gründungsmarke |
| „CW“ oder „C. W. Hamburg“ | ca. 1910–1925 | Kurzform, manchmal innen im Werk |
| „Wempe Chronometerwerke Hamburg“ | ab 1938 | Nach Übernahme durch Wempe |
| „Wempe Glashütte i. Sa.“ | ab 2005 | Wiederbelebung der Marke |
Frühe Uhren (1905–1915): Hochpräzise Schiffsuhren, schwere Messinggehäuse, vernickelt oder verchromt.
Zwischenkriegszeit: Kleine, hohe Qualität, oft Silbergehäuse, handgraviert.
Nach 1938 mit Wempe-Bezug: Einheitlichere Serienproduktion, oft mit „Wempe Chronometerwerke Hamburg“ oder „CW“ Signatur.
🧾 4. Beschriftung und Logos
| Beschriftung | Zeitraum | Bedeutung |
|---|---|---|
| „Chronometerwerke Hamburg“ | ca. 1905–1938 | Originale Gründungsmarke |
| „CW“ oder „C. W. Hamburg“ | ca. 1910–1925 | Kurzform, manchmal innen im Werk |
| „Wempe Chronometerwerke Hamburg“ | ab 1938 | Nach Übernahme durch Wempe |
| „Wempe Glashütte i. Sa.“ | ab 2005 | Wiederbelebung der Marke |
1905 gründete Ferdinand Dencker und einige Hamburger Reeder die Chronometerwerke GmbH mit Sitz in der "Neuen Gröninger Straße 22-24" in Hamburg. Geschäftsführer war zunächst Dencker, bis 1929 der Regleur Ernst William Meier, 1929 bis 1937 Charles Heinrich Möller und 1937 bis 1942 Friedrich Leutert. Von 1908 bis 1938 wurden in den Hamburger Chronometerwerken ca. 1000 Marinechronometer und Schiffsuhren gefertigt, 402 dieser hochwertigen Instrumente wurden zur offiziellen Ganggenaugkeitsprüfung die der Deutschen Seewarte eingereicht, 32 wurden bei Chronometerwettbewerben prämiert. Am 1. Januar 1938 übernahm Herbert Wempe die Chronometerwerke GmbH, die nun nach seinem Vater Gerhard D. Wempe Chronometerwerke hieß.
Für die von der Deutschen Wehrmacht ab 1940 geforderten Beobachtungs- und Fliegeruhren verwendete Wempe das rosévergoldete Brücken-Kaliber Revue Thommen 31. 1942 begannen die Gerhard D. Wempe Chronometerwerke mit der Fertigung der patentierten Einheitschronometer. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Produktion bis 1949 unter einer treuhänderischen Verwaltung fortgesetzt.
Quelle: Watchwiki, KI