Dugena Altersbestimmung nach Modellen, Werken, Logos etc.
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Geschichte der Uhrenmanufaktur Dugena
Geschäftsanteil über 500 Mark der Deutschen Uhrmacher-Genossenschaft Alpina vom 1. Januar 1921
Dugena ist aus der 1899 gegründeten Generalvertretung der Schweizer Uhrenmarke Alpina in Berlin hervorgegangen. 1917 gründete sich hieraus die Deutsche Uhrmacher-Genossenschaft Alpina in Eisenach Das hieraus gebildete Kunstwort Dugena wurde allerdings erst auf der Generalversammlung der Genossenschaft des Jahres 1942 als alleiniger künftiger Markenname festgelegt. Zweck der Genossenschaft war der Vertrieb ausgewählter Qualitätsuhren aus Deutschland zu moderaten Preisen. 1927 wurde der Firmensitz nach Berlin verlegt.
Nachkriegszeit
Im Jahr 1949 siedelte das Unternehmen nach Darmstadt über, wo es von Willi Tempel geleitet wurde. Später wurde hans-Jörg Seeberger Direktor, der es mit seiner Holding DeganaGoldpfeil 1993 übernahm. Diese verkaufte die Marke 2009 an die neu gegründete Nova Tempora Uhren und Schmuck GmbH
Gründung als DEUTSCHE UHRENGENOSSENSCHAFT – DUGENA in Eisenach (Nachfolger der deutschen Alpina‑Vertretung).
1927–1935
Sitz in Berlin; Vertrieb hochwertiger Schweizer Uhren (meist Alpina‑ und A. Schild‑Werke).
ab 1948
Nach WW II Neugründung in Darmstadt. Dugena = Verbund deutscher Uhrmacher mit eigener Endmontage, aber schweizerischen Werken.
1950–1975
Große Serienfertigung, Ziel: „die gute deutsche Qualitätsuhr“ – Werke von ETA, AS, FHF, PUW, Durowe etc.
nach 1975
Quarz‑ und Funkuhren – Entwicklung zur Handelsmarke (nicht mehr klassische Werknummernproduktion).
Werknummern und Datierung
Dugena führte keine durchgehende Werknummernreihe wie Glashütter Herstellern, sondern verwendete die Nummern der eingebauten Kaliber (Schweizer oder deutsche). Trotzdem kannst du das Alter bestimmen:
Werknummer / Kaliberprägung
Zeitbereich
Typische Merkmale
AS 970 / FHF 29 (5‑ bis 6‑stellige Werknummern < 700 000)
ca. 1935–1945
Handaufzug, kleine Sekunde, silberne Gehäuse, häufig „DUGENA / ALPINA“‑Logo