Elka Watch Altersbestimmung - Sammler-Uhren

Elka Watch Altersbestimmung

Kurzgeschichte – Elka Watch Co.

  • Gründung: um 1913–1917 in Amsterdam, durch die Familie E. L. Kocher
    (→ „Elka“ = abgekürzt aus E.L. Kocher & Amsterdam).
  • Herkunft: Niederländische Marke, die enge Beziehungen zu Omega und Eterna hatte – lange Zeit Generalimporteur dieser Marken für die Benelux‑Länder.
  • Herstellung: Elka ließ Uhren in der Schweiz fertigen (Werke von A. Schild, FHF, ETA, Unitas) und montierte/regulierte sie in den Niederlanden.
  • Tätig: ca. 1917 – 1980 (1960er – 1970er letzte große Phase).

Nach 1980 wurde die Marke inaktiv; heute existiert sie wieder als „Elka Watch Co. by Hakim El Kadiri“ – das ist aber eine moderne Neugründung (seit 2022).

Klassische Elka‑Epochen und Werknummern‑Orientierung

Da Elka meist Schweizer Rohwerke bezog, sind ihre Werknummern identisch mit denen der Werkhersteller (A. Schild, ETA, FHF usw.).
Man datiert Elka also über die Nummernblöcke, das Kaliber und das Logo.

Werknummer (ca.) Typischer Kaliberhersteller Zeitbereich Hinweise
 100 000 – 300 000  Aegler / FHF, frühe Rebberg‑Werke  1915 – 1930  Frühe Armbanduhren & Taschenuhren
 300 000 – 500 000  A. Schild (AS 340 – 970)  1930 – 1945  Handaufzug, 15 Rubine, Email‑Zifferblatt
 500 000 – 800 000  A. Schild / FHF 29 / 30 / ETA 1080  1945 – 1955  „Elka Swiss Made – Antimagnetic“, Stoßsicherung
 800 000 – 1 000 000  A. Schild AS 1130, ETA 2472, Unitas 6310  1955 – 1965  Handaufzug & Automatik; meist Edelstahlgehäuse
 1 000 000 – 1 400 000  ETA 2783, AS 1903, Durowe 410  1965 – 1975  „Incabloc“, Datumsfenster, Logos in Versal‑Schrift
 > 1 500 000  ETA 2824‑1 / Quartz  1975 – 1980  Späte Produktion, Quarzmodelle

 

3. Stilistische Datierung

Merkmal Zeitraum
Römische Ziffern, Email / verschwommene Ränder  1920–1935
Arabische Ziffern, keine Leuchtmasse  1930–1940
„15 Rubis – Swiss Made“ auf Zifferblatt  1930–1950
Stoßsicherung („Incabloc“) sichtbar  ab 1952
Leuchtziffern (Radium / Tritium)  ab 1955
Automatik, Datumfenster bei 3 Uhr  ab 1958
Schriftzug ELKA SWISS MADE in Blockschrift  1960–1970
Gehäuseboden „Stainless Steel Back – Waterproof“  ca. 1960–1975

 

Kaliber‑Zeitepochen der häufigsten Elka‑Werke

Kaliber Werkhersteller Datierung Unterscheidung
AS 970 / AS 1130  Adolf Schild  1940–1955  Handaufzug 15–17 Rubine
AS 1361 / AS 1700 / ETA 2472  A. Schild / ETA  1955–1965  frühe Automatik
ETA 2783 / AS 1903  ETA / A. Schild  1965–1975  Automatik mit Datum / Stoßsicherung
ETA 2750 / 2892‑A2  ETA  ab 1975  neuere Automatikmodelle
ESA Quartz / Ronda  ESA / Ronda  1976–1980  späte Quarzuhren


Logoentwicklung

Logo Zeitraum
Script „Elka Watch Co.“ (geschwungen)  1920–1950
ELKA in Blockschrift mit „Swiss Made“ klein darunter  1950–1970
„ELKA AMSTERDAM“ (selten)  ca. 1955
„ELKA Elektron“ / „Elka Quartz“  1970–1980
(heute) moderne Neuauflage „Elka Watch Co. Since 1917“  2022 ff.

 

Elka Watch Co. auch Elka Watch Cy. und Elka Watch & Clock Co wurde ursprünglich gegründet im Jahre 1877 in Groningen (nl) durch einen Vorfahren von Lazarus (Eliazer) Kiek. Um 1868 zog dieser für seine Ausbildung nach Amsterdam, wo er blieb und verheiratete. Ab 1895 arbeitete Kiek als selbständiger Uhrmacher bis 1913 unter dem Firmennamen E. Kiek Jr.. Dann gründete er mit seinem Sohn Louis Eduard Kiek und Schwiegersohn David van Gelder, Ehemann von Tochter Marie Amalia, eine Firma welche später Elka Watch Co. genannt wurde. Lazarus Kiek gilt als Erfinder der modernen Blindenambanduhr, welche auch heute noch in dieser Form verwendet wird. Er lieferte auch eine Großuhr für Blinde an das Blindeninstitut in Amsterdam.

Elka stand für Louis Eduard Kiek's Sohn Ernst Louis Kiek Amsterdam1925 erfand Louis Eduard Kiek ein unzerbrechliges Kunststoff Uhrglas und gründete er die N.V. Enohi (Eerste Nederlandse Onbreekbare Horlogeglazen Industrie) welche bis zum Zweiten Weltkrieg diese Uhrgläser Weltweit exportierte. Das geschäft von die Familië Kiek befand sich in die wichtige Kalverstaat 206 (diesen Ort anzeigen), wo mann Exclusive marken verkaufte.

Ein Filiale war in die Leidschestraat 21 (diesen Ort anzeigen) (1920 video Aufname), wo mann preiswertere Uhren verkaufte und auch ein Atelier war. Kurze zeit war auch in die Reguliersbreestr. 49 ein Magazin und fabrik für Großuhren und Zeitanlagen. Nach dem zweiten weltkrieg wurde Ernst Louis Kiek teilhaber im Betrieb, 1949 grundete mann ein zweichniederlassung in de Schweiz; Elka Watch en Clock Company à Amsterdam, succursale de La Chaux-de-Fonds c/o Henri Grandjean S.A. rue Jardinière 57.

Neben Taschenuhren, Armbanduhren und Schmuckuhren lieferte die Firma auch Braille Tasche- und Armbanduhren Stoppuhren, Chronografen, Schachuhren, Mutter und Nebenuhranlagen, Wächterkontrooluhren, Signaluhren, Stempeluhren. Die Firma Elka Watch in de Kalverstraat war einer der ersten Rolex Konzessionäre in die Niederlande, mann verkaufte Auch die Marken Ulysse NardinVulcain später kam dazu BreitlingUniversalJaeger-LeCoultre und Blancpain .

Daneben verkaufte auch unter die eigene Marke Elka Groß- und Kleinuhren. Zur Zeit war auch H.M. Koningin Juliana Kunde von die Firma. Das Geschaft in die Leidschestraat 21 wurde ende 1980er Jahren geslchossen. Als letzte Inhaber führte Ernst Louis Kiek das geschäft im Kalverstraat mit sein Frau Edith Verpoort bis ins Jahr 2000 noch weiter. Die Ehe Blieb aber Kinderlos, und die Firma wurde aufgelöst, das Ehepaar wollte die name Elka welche eng verbunden war mit die Familie Kiek auch nicht verkaufen.

 

Quelle: Watchwiki, KI

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