Emile Chouriet Genf Altersbestimmung - Sammler-Uhren

Emile Chouriet Genf Altersbestimmung

 Historische Wurzeln

  • Namensgeber: Ein Uhrmacher Émile Chouriet, tätig im 17./18. Jahrhundert in Genf.
  • Der heutige Markenname bezieht sich symbolisch auf diesen Genfer Uhrmacher,
    ist aber keine ununterbrochene historische Firma wie z. B. Longines oder Omega.

🔹 Moderne Marke

  • Neugründung:1998, in Genf durch Jean Depéry, einen Schweizer Ingenieur und Nachfahren einer Uhrmacherfamilie aus Le Locle.
  • Ziel: eine Genfer Luxusmarke mit klassischem Stil und eigenen Designelementen (z. B. zweiflügelige Bandansätze).
  • Produktionsort: Genf (Sierra bei Saint‑Blaise / Hohe Uhrmacherschule Genf).
  • Eigene Fertigung: Gehäuse und Finissage in Genf, Werke überwiegend von ETA / Sellita / in letzter Zeit eigene CHT‑Kaliber (Chouriet).

Epochen zur Altersbestimmung

Epoche Merkmale Werktypen Hinweise
1998 – 2005 Frühphase, klassisch‑runde Gehäuse, schlichtes Logo „Emile Chouriet Genève“ ETA 2824‑2 / 2892‑A2 (Automatik, Handaufzug) Seriennummer auf Boden 5–6 stellig
2005 – 2015 Einführung der typischen Flügel‑Bandanstöße (Markenzeichen) Sellita SW200 / ETA 7750 (Chronos) Seriennummer 7‑stellig, Logo flügelförmig
2015 – 2020 Hochwertige Modelle: „Lac Léman“, „Challenger Deep“, „Fair Lady“ SW200‑1 / MC0‑Kaliber häufig „Swiss Made“ auf 6 Uhr‑Position
ab 2020 Eigene Entwicklung CHT E3 Kaliber (Automatic, COSC) / Skeleton Werkgravur „CHT“ oder „Emile Chouriet Cal. E3“ Seriennummer > 900 000, Lasergravur auf Rückseite

Wie du das Alter erkennst

  1. Rückdeckel prüfen:
    • dort steht eine 6‑ bis 9‑stellige Seriennummer.
    • bis ca. 2010: mechanisch graviert, danach Lasergravur.
  2. Werkbezeichnung ablesen (durch Glasboden oder vom Uhrmacher):
    - ETA 2824 / 2892 → meist vor 2010
    - Sellita SW200 / SW300 → ca. 2010–2019
    - CHT E3 / E3‑1 → ab 2020
  3. Logoform und Gehäusestil:
    - ohne „Flügel“ (Bandanstöße) = älter (< 2005)
    - mit „Flügel“ am Gehäuse = nach 2005
    - Versionen mit blauem Rotor (Glasboden) = ab 2015

Werk‑ und Modellbeispiele mit Datierung

Modell Werk Produktionszeit Merkmale
Emile Chouriet Classical  ETA 2824‑2  ca. 1999–2004  runde Gehäuse, ohne Flügel, 35–38 mm
Emile Chouriet Sport Automatic  ETA 2892‑A2  2003–2008  spitze Bandanstöße, Schriftzug „Genève“
Emile Chouriet Lac Léman Chronometer  Sellita SW200‑1  2012–2018  COSC, blauer Rotor, Datumsfenster 6 Uhr
Emile Chouriet Challenger Deep Diver  Sellita SW200‑1  2016–2019  Taucheruhr, 200 m Wasserdicht, einseitige Lünette
Emile Chouriet ICE Cliff Skeleton CHT E3  Eigenes Kaliber CHT E3  ab 2020  offenes Zifferblatt, 70 h Gangreserve

 

Zusammenfassung – Schnelle Datierungsmerkmale

Merkmal Zeitbereich
Ohne Flügel‑Bandanstöße, ETA-Werk  1998–2005
Mit „Wing Lugs“, SW200/300 Kaliber  2005–2019
Blauer Rotor unter Saphirglas  ab 2015
Werkgravur „CHT“  ab 2020
Seriennummer > 900 000 (Laser)  neue Generation

 

Emile Chouriet  war ein begabter Uhrmacher aus Genf, der 1685 seine Werkstatt eröffnete. Er wurde Spezialist im Verzieren von Taschenuhren und hob sich durch seine einzigartige, kreative Arbeit von der Masse ab und wurde ein wichtiger Teil in Genfer Adelskreisen. Zu seinem Spektrum zählte das Einfassen von Perlen, der Einsatz von verschiedenfarbigem Gold, das Emaillieren und Guillochieren. Bestimmte Komponenten lies er sich von dem Uhrmacher François Dagobert Depéry zukommen.

1998 lancierte Jean Depéry, ein Nachfahr von François Dagobert Depéry die Luxus Uhrenmarke  Emile Chouriet . Es war eine Hommage an die Zusammenarbeit des gleichnamigen Uhrmachermeisters und seinem Vorfahren. Der Name steht für ein wertvolles Erbe, das es zu pflegen gilt, für Talente und Fachwissen. Um die Philosophie des Hauses zu wahren, arbeiten die Mitarbeiter der Marke tagtäglich daran, die Schweizer Qualität zu erhalten und zu verbessern und trotzdem am Puls der Zeit zu bleiben - Wie der erste Zeitmesser Emile Chouriet’s, die “Les Ailes du Temps”, was übersetzt "Flügel der Zeit“ bedeutet.

Qualität

Gegründet aus einem Erbe der Schweizer Tradition arbeitet die Manufaktur stets an der Schnittstelle zwischen dem Einsatz von traditionellen und modernen Elementen. Das Haus überzeugt mit Spitzentechnologie und investiert immer wieder in neue Projekte. Mechanische Uhrwerke werden In-house produziert und die Prototypen werden kontinuierlich in unabhängigen Laboren geprüft. Um die hohen Qualitätsstandards zu halten, werden die Uhren unter realen Bedingungen in Bewegung, Empfindlichkeit und Langlebigkeit getestet.

Das Sortiment, das unter anderem  Taucheruhren  und  sportliche Uhren umfasst, wird stets durch neue Modelle und Kollektionen erweitert und bereichert. So entsteht eine optimale Balance aus hervorragender Qualität und Zeitgeist. Ein anschauliches Beispiel ist unter anderem die „Challenger“-Kollektion, inspiriert vom tiefsten bekannten Punkt der Ozeane. Der sogenannte Challenger Deep ist 10.916 Meter tief und wurde am 23. Januar 1960 von Jacques Piccard, einem Schweizer Entdecker und Don Walsh, ein Marinelieutenant aus Amerika, entdeckt

Quelle: KI, Google, Bartels Watches

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