F. W. Kreis Berlin Uhren Altersbestimmung - Dienstuhren, Marineuhren - Sammler-Uhren

F. W. Kreis Berlin Uhren Altersbestimmung - Dienstuhren, Marineuhren

F. W. Kreis, Berlin =
Juwelier / Uhrmacher / Händler (vermutlich Familienbetrieb)

Der Name wurde:

auf Zifferblätter

gelegentlich auf Werke
gedruckt

Die eigentlichen Uhren kamen von:

Schweizer Rohwerkherstellern (AS, FHF, ETA)

deutschen Werken (PUW, Durowe, Unitas)

Typische Zuordnung:

Werktyp Zeitraum
AS / FHF Handaufzug ca. 1930–1960
PUW / Durowe ca. 1940–1970
Unitas (6300 / 6497) ab ca. 1950
ETA frühe Kaliber ab ca. 1950/60

 

Gehäuse & Material

Verchromtes Messing → 1930er–1950er

Edelstahl → häufiger ab späten 1950ern

Gold (585 / 14K) → oft gut datierbar über deutsche Punzen

Stoßsicherung (Incabloc):

fehlt → meist vor 1940

vorhanden → meist nach 1945


Zifferblatt & Schriftzug

Schlichte Beschriftung „Kreis Berlin“ ohne Logo:
→ typisch 1930er–1950er

Sachliches, nüchternes Design:
→ häufig 1950er–1960er

Aufgesetzte Indizes:
→ meist nach 1950


Leuchtmasse 

Radium (gelblich/braun, stark gealtert):
→ ca. 1920–1955

Tritium (gleichmäßiger, matter):
→ ab ca. 1955

Die meisten bekannten Kreis-Berlin-Armbanduhren stammen aus:

ca. 1935–1965

Schwerpunkt:

Wilhelm Kreis wurde am 25. August 1885 geboren. Von 1915 bis 1917 verrichtete er seinen Dienst beim Deutschen Heer. Am 26. Mai 1917 stellte Kreis beim Königlichen Amtsgericht Berlin-Mitte einen Antrag zur Eintragung seiner Firma in das Handelsregister. Die Aufnahme der geschäftlichen Tätigkeiten begann am 1. Mai 1917 in den Räumlichkeiten der Bozenerstr. 22 in Berlin-Schöneberg [1]. In der dritten Etage dieses Geschäftshauses mietete die neu gegründete Firma vier Zimmer. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 3. Juli 1917. Anfänglich beschäftigte Kreis zwei Verwaltungsangestellte (Kontor und Kasse) und sech Produktionsarbeiter.

Noch während des Ersten Weltkrieges kaufte Kreis die Firma Strasser & Rohde nachdem sich Rohde aus der Firma zurückgezogen hatte. Er verpachtete diese 1918 an Paul Weis, der den Betrieb von Kreis nach dessen Tod 1925 übernahm.

Um 1921/22 kaufte Kreis das Geschäftshaus Hardenbergstr. 20: Weltwirtschaftskrise und Inflation schienen somit überstanden.

Als Wilhelm Kreis 1924 verstarb, erhielt seine Witwe Pauline Kreis ¼ und sein Sohn Francois René Kreis (geb. 1919) ¾ des Nachlasses. Als Vormund (Mündel) von René Kreis wurde der Uhrmacher Karl Riesler bestellt. Die Witwe Pauline Kreis heiratete 1926 den Kaufmann Benno Seidler.

Friedrich Wilhelm Kreis verstarb am 29. November 1924.

Quelle: KI, Watchwiki


Nachkriegszeit 1948–1960

 

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