Franz Happe Kiel Chronometermacher Kriegsmarine - Sammler-Uhren

Franz Happe Kiel Chronometermacher Kriegsmarine

Franz Happe, Kiel, war Uhrmacher- & Juwelierbetrieb

Aktiv vor allem:

Vorkriegszeit

Nachkriegszeit

Der Name erscheint meist:

auf dem Zifferblatt

seltener auf dem Werk

Verwendete überwiegend:

Schweizer Rohwerke (AS, FHF, ETA)

deutsche Werke (PUW, Durowe, Unitas)

Werktyp Typischer Zeitraum
AS / FHF Handaufzug ca. 1930–1960
PUW / Durowe ca. 1940–1970
Unitas 6300 / 6497 ab ca. 1950
Frühe ETA-Kaliber ab ca. 1950/60

 


Gehäuse & Technik

Verchromtes Messing → 1930er–1950er

Edelstahl → häufiger ab späten 1950ern

Gold (585 / 14K) → gut datierbar über deutsche Punzen

Stoßsicherung (Incabloc):

fehlt → meist vor 1940

vorhanden → meist nach 1945


Zifferblatt & Schriftzug

Reiner Text „Franz Happe Kiel“, kein Logo:
→ typisch 1930er–1950er

Sehr sachliches, ruhiges Design:
→ häufig 1950er–1960er

Aufgesetzte Stundenindizes:
→ meist nach 1950


 Leuchtmasse (sehr wichtig!)

Radium (bräunlich, stark gealtert):
→ ca. 1920–1955

Tritium:
→ ab ca. 1955


Typischer Produktionszeitraum

Aus Sammler- und Uhrmacherpraxis:

Die meisten bekannten Franz-Happe-Kiel-Armbanduhren stammen aus:

ca. 1935–1965

Schwerpunkt:

1948–1960 (Nachkriegszeit)

Deutscher Uhr- und Chronometermache

Franz (Friedrich) Happe wurde am 30. April 1879 geboren. Zur ausbildung arbeitete er im Jahre 1899 als Uhrmacher in Trondheim, Norwegen. Er übernam am 1. Juni 1902 das Uhrengeschäft von Johann Christoph Schnoor und gab der Firma seinen eigenen Namen Franz Happe.

Wie bei Johann Christoph Schnoor wurden Seechronometer und Schiffsuhren für die Kaiserliche Marine gebaut. Für seine Seechronometer nutzte er zunächst englische Rohwerke, später solche aus Glashütte. Mehrere Schiffsuhren wurden mit Hochwertigen Werken von Gustav Becker ausgestattet.

Diese wurden im Ersten Weltkrieg hauptsächlich eingesetzt. Es gab verschiedene Uhrmacher die Exklusiv für die Kriegsmarine solche  Uhren fertigten, so von A. Schuchmann Wilhelmshaven, inhaber Fritz SchuchmannFritz Tietz in Kiel und Johannes Czapp in Danzig. Franz Happe heiratete Ida Erna Helene Happe-Dampka. Aus dieser Ehe wurde der Sohn Werner Happe geboren

Franz Happe starb am 19. März 1919. Ida war nachher in der Düsternbrooker Weg 64 wohnhaft, nachher wurde sie in der Falckstaße 15 aufgezeichnet. Das Geschäft wurde jedoch weitergeführt und ist immer noch in Kiel vertrete

Quelle: Watchwiki, KI

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