Hasler & Co Davosa Biel Alter herausfinden
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Wer war Hasler & Co.
- Gründung: ca. 1885–1890 in Biel / Bienne, Schweiz
- Vollständiger Name: Hasler & Co., Bienne
- Hersteller von Taschenuhren, später Armbanduhren und auch Chronometerwerken.
- Teilweise Herstellung eigener Rohwerke (Ébauches), teilweise Zusammenarbeit mit anderen Bieler Betrieben (Rebberg/Aegler, A. Schild).
- Exportierte viele Werke nach Deutschland und England — daher findet man ihr Markenzeichen auch auf deutschen Händleruhren.
Auf älteren Werken steht meist:
„HASLER & Co. – Bienne“, „H & Co.“ oder nur „Hasler Bienne“.
Typische Werktypen und Baujahre
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| 1890 – 1905 | Klassische Taschenuhrenwerke (¾‑Platine), 15 Rubine, Schraubenunruh, Spindel‑ oder Ankerhemmung, Emailzifferblätter |
| 1905 – 1915 | „Rebberg“-Typen mit Brückenwerk, feine Regulierung, 15 – 17 Rubine – häufig in Silbergehäusen |
| 1915 – 1930 | Früh‑Armbanduhren mit kleiner Sekunde, A. Schild / FHF Bauarten – häufig als „Hasler & Co – Swiss Made“ signiert |
| 1930 – 1950 | Weiterverwendung des Firmennamens für Handelsuhren – Handaufzug, evt. AS 970 oder AS 1130 („Wehrmachtswerk“) |
Werknummern & Datierung
Hasler nummerierte seine Werke fortlaufend; nach bekannten Exemplaren (u. a. aus Sammlerregistern & Auktionskatalogen) ergibt sich diese grobe Zuordnung:
| Werknummer (circa) | Geschätzter Zeitraum | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1 000 – 10 000 | ca. 1890 – 1895 | Frühe Taschenuhren, teils handgraviert „Hasler & Co Bienne“ |
| 10 001 – 40 000 | ca. 1895 – 1905 | Großer Export nach Deutschland, Emailzifferblätter |
| 40 001 – 80 000 | ca. 1905 – 1915 | Brückenwerke, „Swiss Made“-Gravur erstmals üblich |
| 80 001 – 130 000 | ca. 1915 – 1925 | Frühe Armbanduhren, 15–17 Rubine, oft Silbergehäuse (0.800) |
| 130 001 – 200 000 | ca. 1925 – 1935 | Weiterverwendung als Handelsmarke, AS-/FHF‑Kaliber |
| > 200 000 | nach 1935 | Handaufzugswerke, ggf. AS 1130 usw., Übergang zu neueren Marken |
Weitere Datierung über Werkmerkmale
| Merkmal | Zeitliche Einordnung |
|---|---|
| ¾‑Platine, verschraubte Chatons | < 1905 |
| Brückenwerk mit separater Unruhbrücke | 1905 – 1920 |
| Feinregulierung (Schwanenhals) | ab 1910 |
| Signatur „Swiss Made“ | nach 1907 |
| Zentrale Sekunde oder Stoßsicherung (Incabloc) | ab 1950 – nicht mehr originale Hasler-Fertigung |
Schweizer Uhren-Marke
Davosa ist eine kleine Schweizer Uhren-Marke, die von der Manufaktur Fabrique d' horlogerie Hasler & Co SA in Tramelan hergestellt wird. Gründer des Unternehmens war 1881 Abel Frédéric Hasler, ein Landwirt und Hersteller von kleinen Serien handwerklich fabrizierter Silberuhrenschalen in höchster handwerklicher Präzision. Sechs seiner Söhne begeisterte er ebenfalls für das Uhrmacherhandwerk.
Für einen von Ihnen, Paul Hasler (1883-1977), war der Beruf auch Leidenschaft. Er gründete die Einzelfirma Paul Hasler "Terminages d´Horlogerie", die für namhafte Marken die Montage übernahm. 1946 erwarb sein Bruder David Hasler (1897-1951), der bereits seit Jahren als technicher Leiter für seinen Bruder Paul arbeitete, Anteile an der Firma. ""Hasler Frères" wurde gegründet. Das Unternehmen florierte und deshalb stieg 1961 nach einigen Lehrjahren die dritte Generation als Teilhaber in das Geschäft ein, Wilfred und Eric Hasler.
In den 70er Jahren bekam die Schweiz starke Konkurrenz aus Fernost, die technische Revolution der Quarzuhr verdrängte die traditionelle mechanische Uhr fast vollends vom Markt. Diesen Marktbedürfnissen folgend wurden bei Hasler & Co S.A., Firmierung seit 1974, ebenfalls Quarzuhren mit in die Produktion aufgenommen.
Im Jahre 2000 übernahm Corinna Bohle die Verantwortung für die stratigische Entwicklung der Marke
Quelle: Wikipedia, KI