Horage Biel Uhren Altersbestimmung
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Kurzer Hintergrund zu Horage
- Gründung: ca. 2007 in Biel/Bienne, Schweiz
- Bekannt durch: eigene Uhrwerke (z. B. Kaliber K1, K2, K-Tourbillon, K-2 Mikro-Rotor)
- Philosophie: moderne, technisch avancierte Uhren mit Schweizer Präzision, aber fairen Preisen
- Produktion in kleinen Serien — die Uhren sind nicht massenhaft im Umlauf, was eine Datierung oft vereinfacht.
Seriennummer prüfen
Jede Horage-Uhr hat eine Seriennummer, die normalerweise auf dem Gehäuseboden eingraviert ist.
- Schau nach einer Nummer wie Hxxxx, Kxxxx oder einer längeren Ziffernfolge.
- Du kannst diese Nummer direkt bei Horage anfragen (z. B. per E-Mail an oder über ihr Kontaktformular).
→ Sie geben meist das Produktionsjahr oder sogar das Auslieferungsdatum an.
Modellidentifikation
Notiere oder fotografiere folgende Merkmale:
- Modellname (z. B. Autark, Lensman, Tourbillon 1)
- Werkbezeichnung (z. B. K1 Automatic, K2 Micro Rotor)
- Designmerkmale (Zifferblattfarbe, Logo-Stil, Zeigerform, Gehäuseform etc.)
Auf Basis dieser Merkmale lässt sich das Modelljahr oft zuordnen:
| Modell | Produktionszeitraum | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Autark | ca. 2015–heute | Erstes Modell mit K1-Manufakturwerk |
| Tourbillon 1 | ab 2020 | Kickstarter-Projekt, limitiert |
| Lensman 1 & 2 | ab 2022 | Kamera-inspiriertes Design |
| Supersede GMT | ab 2023 | Ultraflache Sportuhr mit K2-Micro-Rotor |
Design- und Logodetails
Horage hat ihr Logo-Design leicht verändert:
- Frühere Modelle (bis etwa 2018): „HORAGE“ in blockigen Buchstaben, kleiner Schriftzug
- Neuere Modelle: modernisiertes, klareres Logo, meist erhaben oder lasergraviert
Auch die Datumsfenster-Position oder die Zeigergeometrie kann bei der Altersbestimmung helfen.
Uhrwerk-Typ
Die verbauten Kaliber (Werke) sind klare Zeitindikatoren:
- K1 (2015–) → Manufakturwerk, debutierte 2015
- K2 Micro Rotor (2023–) → neueste Generation, ultraflach
- Handaufzug Tourbillon → 2020 herum (Tourbillon 1 Projekt)
Vergangenen Donnerstag lud die junge Schweizer Uhrenmarke Horage zu einem exklusiven Community-Event mit WatchTime als Medienpartner in die stilvolle Atmosphäre der Yours Wine Bar in München ein. Die geladenen Gäste – ein ausgewählter Kreis von Uhrenliebhabern und Markenenthusiasten – tauchten in einen Abend voller Inspiration, feinstem Wein, leckerem Buffet und intensiven Gesprächen über die faszinierende Welt der mechanischen Uhrmacherkunst ein.
Der Abend stand im Zeichen von Innovation und Präzision. Andreas Felsl, Mitgründer und CEO von Horage, präsentierte den Teilnehmern die Philosophie und Mission der Marke. Mit einem Fokus auf technische Exzellenz, Nachhaltigkeit und Benutzerfreundlichkeit konnte Horage in kürzester Zeit einen festen Platz in der Uhrenbranche erobern. Ein Highlight des Vortrags war die Vorstellung der bahnbrechenden MicroReg-Technologie, die die Feinjustierung mechanischer Uhren revolutioniert
Die von Horage und ihrem Technologiepartner Miniswys entwickelte MicroReg-Technologie ermöglicht es erstmals, die Ganggenauigkeit einer Uhr selbst anzupassen – ohne das Gehäuse zu öffnen. Für Andreas Felsl, der Quantensprung zur dritten Revolution in der Uhrmacherei: "Die erste war die Quarzrevolution. Für die Japaner war das eine Revolution, für die Schweizer war es eine Krise. Die zweite war die Siliziumtechnik, die es ermöglicht, sehr viel genauere Uhren zu bauen. Nun beginnen wir das Rennen um die präziseste Uhr auf dem Markt. Bei Horage nennen wir diese Herausforderung 'Quest To Zero'. Eine der Schlüsselfragen ist, wie wir die Abweichung bei der Zeitmessung so nahe wie möglich an die Nullgrenze bringen können, bei einer nach wie vor voll mechanischen Uhr."
Dieser innovative Ansatz basiert auf einem winzigen, energieeffizienten Aktuator, der die aktive Länge der Unruhspirale präzise steuert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, die eine manuelle Einstellung durch einen Uhrmacher erfordern, können Uhrenbesitzer mit MicroReg externe Feinjustierungen vornehmen. Dieser Miniaturantrieb besteht aus nur zwei Komponenten – einem Keramikelement und einem Metallträger. Er kommt ohne Spulen, Magnete oder Chips aus und verbraucht im Stillstand praktisch keine Energie. Dank der hochwertigen Materialien und präzisen Verarbeitung ist seine Lebensdauer nahezu unendlich.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Uhrenliebhaber können die Präzision ihrer Zeitmesser an individuelle Tragegewohnheiten und Umgebungsbedingungen anpassen, ohne Kompromisse bei Staub- oder Wasserschutz einzugehen. Diese Technologie bringt die Tradition der Uhrmacherkunst mit moderner Ingenieurskunst zusammen und könnte langfristig die Interaktion mit mechanischen Uhren grundlegend verändern.
Quelle: Google, Swiss Time, KI