Johann Schnoor Uhren Altersbestimmung Chronometer Kriegsmarine
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Johan Schnoor war ein deutscher Uhrmacher, vermutlich aus dem Bereich Norddeutschland, der Uhren mit eigenem Namen produzierte.
Die Marke war in einer kleineren Manufaktur oder Werkstatt tätig und produzierte häufig Taschenuhren, Armbanduhren und teils weitaus weniger bekannt als größere Marken wie A. Lange & Söhne oder Junghans.
Johan Schnoor hatte seine Uhrmacherwerkstatt vermutlich in den 1920er bis 1960er Jahren, aber genaue Aufzeichnungen zu Gründungsdatum und Verbreitung fehlen
Typische Werke in dieser Zeit:
| Werktyp | Typischer Zeitraum |
|---|---|
| AS / A. Schild / FHF Handaufzug | ca. 1930–1960 |
| Unitas (z. B. 6497, 6300) | ab ca. 1950 |
| PUW / Durowe | ca. 1940–1970 |
| ETA frühe Kaliber | ab ca. 1950/60 |
Die Uhrwerke in „Johan Schnoor“-Uhren stammen meist aus der Zeit zwischen 1920 und 1970, wobei Unitas und A. Schild Werke besonders häufig sind.
Zifferblatt & Design
Frühere Uhren (1920–1940):
Elegante Zifferblätter mit romantischen Schriftarten.
Gravuren auf dem Zifferblatt oder verzierte Ziffern.
Das Logo „Johan Schnoor“ erscheint oft als klare, handgeschriebene Schrift oder mit dekorativen Details.
Spätere Uhren (1940–1960):
Schlichtere Zifferblatt-Designs.
Praktischere Schriftarten, aber immer noch häufig mit deutschen Markenzeichen.
Typische Zifferblatt-Stile für diese Zeit (z. B. "Breguet-Ziffern" oder arabische Ziffern).
Gehäusematerial und -form
Edelstahl:
Wurde zunehmend beliebter nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere in den 1950er Jahren.
Gold (585/750):
Für hochwertige Modelle, typisch für Uhren aus der Vor- und Nachkriegszeit (ca. 1920–1950).
Verchromtes Messing oder Nickel:
Häufig bei preiswerteren Modellen, vor allem zwischen 1920 und 1940.
Taschenuhren:
Wurden häufig noch bis in die 1930er Jahre produziert.
Leuchtmasse
Radium (gelblich, braun, stark gealtert):
→ typisch für Uhren vor 1955.
Tritium:
→ könnte ab 1955 in „Johan Schnoor“-Uhren verwendet worden sein.
Typische Zeiträume für „Johan Schnoor“-Uhren
1920–1950:
Die erste Phase der Marke, mit Taschenuhren und feineren Handaufzugwerken.
Häufig Goldgehäuse und feine Dekorationen.
1950–1970:
Armbanduhren wurden zunehmend populär.
Die Verwendung von Edelstahl nimmt zu, und die Designs werden schlichter und funktionaler.
Werkstypen wie Unitas und ETA werden häufiger
Deutscher Uhrmacher
Johann Christoph Schnoor gründete wurde um 1837 in Hanerau-Hademarschen geboren. Während der Wanderschaft arbeitete er 5 Jahre bei Henry Delolme in Rathbone Place zu London.
Am 13. Dezember 1866 gründete eine Uhren- und Chronometer Geschäft in der Dänischen Strasse Nr. 15, Kiel, er platzierte zuvor seine Bürgereid. Ab 1878 hat eran den Chronometerprüfungen teilgenommen und arbeitete für die Kaiserliche Marine. Er war auch Hersteller von Präzisionspendeluhren. Am 1. Juni 1902 folgte die übernahme der Firma am durch Chronometermacher und Uhrmachermeister Franz Happe (1879-1919)
Quelle: WatchWiki, KI