Löbner Berlin Altersbestimmung Dienstuhren Wehrmacht Kriegsmarine
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Löbner (Berlin) = deutscher Uhrenhersteller
Aktiv vor allem:
spätes 19. Jahrhundert
frühes bis mittleres 20. Jahrhundert
Bekannt für:
Taschenuhren
frühe Armbanduhren
später auch Stoppuhren & Sportzeitmesser
Altersbestimmung in der Praxis
Uhrtyp
| Uhrtyp | Typischer Zeitraum |
|---|---|
| Taschenuhr | ca. 1890–1930 |
| Frühe Armbanduhr | ca. 1915–1935 |
| Klassische Armbanduhr | ca. 1935–1960 |
| Stoppuhr / Sporttimer | ca. 1920–1970 |
Uhrwerk
Löbner nutzte:
eigene Werke (früh)
später auch deutsche & schweizer Rohwerke
Zeitliche Hinweise:
ohne Stoßsicherung → meist vor 1940
mit Incabloc → meist nach 1945
große, fein verzierte Werke → oft Vorkriegszeit
Zifferblatt & Logo
„Löbner Berlin“ ausgeschrieben:
→ typisch 1900–1940
modernere Typografie / verkürzte Signatur:
→ eher 1950er–1960er
Militärisch-sachliches Design:
→ häufig 1930er–1940er
Gehäuse & Material
Silber / Gold (Punzen!) → oft exakt datierbar
Nickel / verchromtes Messing → 1920er–1950er
Edelstahl → häufiger ab späten 1950ern
Leuchtmasse
Radium (bräunlich, stark gealtert):
→ ca. 1920–1955
Tritium:
→ ab ca. 1955
Typische Produktionszeiträume für Löbner Berlin
Aus Sammler- und Museumsbeständen:
Die meisten Löbner-Berlin-Armbanduhren stammen aus:
ca. 1925–1965
Schwerpunkt:
1930er–1950er Jahre
Taschenuhren:
oft 1890–1930
Löbner ist eine deutsche Uhrenmanufaktur. Im 19. Jahrhundert erhielt Franz Louis Löbner Patente für Erfindungen in der Zeitmessung. Die Firma stellte vor allem Kurzzeitmesser her, darunter Rennbahnuhren, Tertienzähler, sowie Chronoskope zusammen mit passenden Auslöseapparaten.
International bekannt wurde das Berliner Unternehmen durch Handel mit Uhren. Die Firma vertrat Hersteller wie J. Assmann oder A. Lange & Söhne aus Glashütte, Vacheron Constantin, Patek Philippe, Ulysse Nardin und Strasser & Rohde.
Daneben machte sich die Firma im Bereich der Messung sehr kurzer Zeiten einen Namen. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs stellte Löbner den Betrieb ein. 2023 wurde die Marke nach 85 Jahren vom Münchner Unternehmer Matthias Düwel wiederbelebt und vertreibt mechanische Armbanduhren im Luxussegment.
Quelle: Wikipedia, KI