Nivrel Saint Imier Uhren Altersbestimmung und Timeline
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Für Nivrel ist keine vollständige, öffentlich zugängliche Modellchronik bekannt. Die folgenden Angaben trennen daher belegte Meilensteine von ungefähren Einordnungen. Bei vielen Kollektionen lässt sich ein Startjahr aus öffentlichen Quellen nicht zuverlässig bestimmen.
| Jahr / Zeitraum | Marke, Modell oder Entwicklung |
Einordnung
|
|---|---|---|
| 1850 | Gründung des Unternehmens Marvin in Saint-Imier durch Marc und Emmanuel Didisheim | Vorgeschichte der Marke Nivrel; Marvin war zunächst das Unternehmen, nicht eine Nivrel-Kollektion. |
| 1936 | Einführung von Nivrel als Handelsmarke durch Marvin | Die Marke entstand im Schweizer Jura. In den folgenden Jahrzehnten wurden unter dem Namen vor allem mechanische Uhren angeboten. |
| 1940er-Jahre | Nivrel-Chronographen | Historische Chronographen aus dieser Zeit dienten später als Vorbild für moderne Nivrel-Uhren. Ein einzelnes, für alle Chronographen gültiges Produktionsstartjahr ist nicht belegt. |
| 1940er–1950er-Jahre | Klassische Nivrel-Armbanduhren | Aus dieser Zeit stammen verschiedene Modelle, darunter einfache Dreizeigeruhren. Die genaue Zuordnung erfordert meist Werk- und Gehäusemerkmale. |
| Bis etwa 1970 | Produktion unter dem historischen Markenumfeld | Quellen zur Markengeschichte nennen für Nivrel eine Fertigung von Handaufzugsuhren bis ungefähr 1970. Das bedeutet nicht, dass jedes Modell bis dahin hergestellt wurde. |
| 1994 | Referenz N 515.001, Beginn der modernen Nivrel-Ära | Gerd Hofer belebte die Marke neu. Die Uhr war eine Hommage an einen Nivrel-Chronographen der 1940er-Jahre. Sie gilt als ein wichtiger Startpunkt für die moderne Modellgeschichte. |
| Ab den 1990er-Jahren | Moderne mechanische Nivrel-Uhren | Das neuere Sortiment setzte auf klassische Gestaltung und mechanische Werke. Für einzelne Modellfamilien sind öffentliche Einführungsdaten allerdings lückenhaft. |
| 2000er-Jahre | Ausbau klassischer Kollektionen und Komplikationsmodelle | Nivrel bot unter anderem Uhren mit Chronographen- und Kalenderfunktionen an. Ohne konkrete Referenz sollte man kein exaktes Startjahr einer Modellreihe angeben. |
| 2010er-Jahre | Weiterentwicklung des Sortiments und limitierte beziehungsweise besondere Modelle | Modellnamen und Referenzen können je nach Ausführung und Markt variieren; manche Uhren wurden in kleinen Stückzahlen angeboten. |
| 2016 | Jubiläumsuhr zum 80-jährigen Bestehen der Marke | Das Jubiläumsmodell markierte 80 Jahre seit der Einführung der Marke 1936. |
| Spätere Jahre | Coeur de la Sarre und weitere Modelle | Der Name verweist auf Nivrels Verbindung zum Saarland in der modernen Unternehmensgeschichte. Für den Beginn der gesamten Modellfamilie ist kein belastbares, einheitliches Startjahr öffentlich dokumentiert. |
| 2020er-Jahre | Weiterführung beziehungsweise Auslaufen des Angebots | Verfügbarkeit und Unternehmensstatus können sich geändert haben. Bei einer konkreten Uhr sind daher auch Kaufbeleg, Garantiekarte und Herstellerunterlagen wichtig. |
Was lässt sich zu einzelnen Modellreihen sagen?
- N 515.001: Der am klarsten datierbare moderne Meilenstein: 1994. Sie wird als Hommage an einen Chronographen der 1940er-Jahre beschrieben.
- Historische Chronographen: Nivrel-Chronographen gab es bereits in den 1940er-Jahren; das genaue Startjahr einer bestimmten Ausführung hängt von Werk, Zifferblatt und Gehäuse ab.
- Zeitmeister und weitere moderne Kollektionen: Diese Namen begegnen bei späteren Nivrel-Modellen, doch öffentlich zugängliche Quellen belegen nicht für jede Reihe ein präzises Einführungsjahr.
- Coeur de la Sarre: Als moderne Modellbezeichnung bekannt; die Bezeichnung allein reicht nicht aus, um das Produktionsjahr einer Uhr zu bestimmen.
- Jubiläumsuhr: 2016, zum 80-jährigen Markenjubiläum.
Die zuvor genannte Einordnung, Nivrel sei in seiner heutigen Form bereits in den 1990er-Jahren wiederbelebt worden, ist also nur die moderne Markenphase. Die Marke selbst wurde bereits 1936 eingeführt. Für eine genaue Datierung eines Exemplars sind Referenz, Werknummer, Gehäusenummer und gegebenenfalls die Garantiekarte entscheidender als der Modellname allein