
Die falsche Legende einer Rolex Militäruhr, welche eine Kugel gestoppt haben soll
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Die Geschichte, dass eine Rolex-Uhr einem Soldaten im Ersten Weltkrieg das Leben rettete, ist eine oft erzählte, halb-legendäre Anekdote, die sich tatsächlich nicht ganz so zugetragen hat – aber es gibt verwandte Geschichten mit Rolex-Uhren, insbesondere im Zweiten Weltkrieg, die besser belegt sind.
Fakt: Rolex gab es im Ersten Weltkrieg noch nicht in heutiger Form
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Rolex wurde 1905 von Hans Wilsdorf in London gegründet (damals: „Wilsdorf & Davis“)
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Die Marke „Rolex“ wurde erst 1908 eingetragen, und die Firma spezialisierte sich zunächst auf Armbanduhren mit Schweizer Werken
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Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) waren Rolex-Uhren noch relativ neu und selten
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Die ersten legendären Modelle wie die „Oyster“ (1926) oder „Perpetual“ (1931) kamen erst später
Verwandte Anekdote aus dem Ersten Weltkrieg: Armbanduhr rettet Leben
Es existieren Erzählungen aus dem Ersten Weltkrieg, wonach ein Soldat (nicht zwingend mit Rolex) eine Taschenuhr oder Armbanduhr in der Brusttasche trug, die eine Kugel abfing – ähnlich wie:
🕰️ „Die Kugel traf die Uhr – und blieb stecken. Wäre die Uhr nicht gewesen, hätte sie das Herz durchschlagen.“
Diese Geschichten sind:
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Nicht Rolex-spezifisch
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Teils überliefert mit Marken wie Omega, Longines oder Elgin
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Dramatisch, aber schwer verifizierbar
Belegt: Rolex rettete Soldaten im Zweiten Weltkrieg
Im Zweiten Weltkrieg gibt es gut dokumentierte Fälle, in denen Rolex-Uhren Soldaten nicht körperlich, aber moralisch oder praktisch „retteten“:
Beispiel: Kriegsgefangene im Stalag Luft III (1943–1945)
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Rolex lieferte auf Wunsch von Kriegsgefangenen Uhren in deutsche Lager
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Hans Wilsdorf persönlich erlaubte, dass britische Offiziere auf Rechnung bestellen konnten – Zahlung erst nach Kriegsende
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Die Uhren wurden z. B. beim „Great Escape“ zur Zeitmessung der Fluchtroute, Wachwechsel usw. verwendet Rolex zeigte damit außergewöhnliche Loyalität und Vertrauen gegenüber den alliierten Soldaten.
Fazit
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Keine belegte Rolex-Rettung im 1. Weltkrieg durch Kugelabfang
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Derartige Anekdoten stammen eher von anderen Marken oder generischen Uhren
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Rolex wurde zu dieser Zeit gerade erst etabliert
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Aber im 2. Weltkrieg rettete Rolex auf indirekte Weise tatsächlich Leben – durch moralische Unterstützung, praktische Hilfe und Vertrauensbeweise
Die Geschichte „die Rolex, die eine Kugel stoppte“ ist eine der populärsten Uhren-Anekdoten, oft erzählt – aber nur in wenigen Fällen gut belegt. Es handelt sich dabei um eine Art moderner Legende, die jedoch auf wahren Vorfällen basiert, wenn auch teils überhöht.
Die bekannteste Geschichte: Rolex stoppt Kugel im Kampf
🕰️ Fall: Rolex Submariner rettet britischen Soldaten (Afghanistan, 2000er Jahre)
Ein britischer Soldat (SAS oder Royal Marines, genaue Einheit unbestätigt) trug eine Rolex Submariner, als er im Einsatz unter Feuer geriet.
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Er wurde an der Brust getroffen – eine Kugelsalve oder ein Scharfschützen-Schuss
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Die Kugel traf seine Armbanduhr am linken Handgelenk oder in der Brusttasche
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Die Uhr absorbierte die Energie, wurde zerstört – aber der Soldat überlebte
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Rolex bot ihm angeblich einen kostenlosen Ersatz an, als sie davon erfuhren
Diese Geschichte wurde in Foren (z. B. Watchuseek, Military Watch Resource) und britischen Zeitungen erwähnt – aber nie offiziell von Rolex bestätigt.
Technische Realität: Kann eine Rolex eine Kugel stoppen?
Kurz gesagt: Nein – nicht zuverlässig.
Aber unter bestimmten Bedingungen kann sie eine Kugel stark abbremsen oder umlenken, etwa:
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Kaliber: klein (z. B. .22 lr oder Schrapnell)
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Winkel des Auftreffens
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Distanz (weit)
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Position am Körper (z. B. Uhr auf Knochenteil)
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Robustes Gehäusematerial (Stahl, Titan)
Es gibt sogar YouTube-Tests, bei denen z. B. eine G-Shock oder Rolex gegen Kugeln „antritt“ – meist endet das mit zerstörter Uhr
Quelle: KI, Google, Wikipedia