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Sammler-Uhren

Doxa Borduhr Zeppelin Luftschiff kaiserliche Fliegertruppe 1. Weltkrieg Wk1

Doxa Borduhr Zeppelin Luftschiff kaiserliche Fliegertruppe 1. Weltkrieg Wk1

Normaler Preis €1.195,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €1.195,00 EUR
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Gegenstand dieses Angebotes ist ein absolut einmaliges Stück Militähruhrengeschichte: Eine orig. Doxa Borduhr eines Luftschiffes der kaiserlichen Fliegertruppe vor oder während des 1. Weltkrieges, komplett, mechanisch, funktionsfähig

Es handelt sich um ein selten komplettes Stück mit inegrierter Schutzklappe für die Krone

Nach unseren Recherchen sind von diesem superseltenen Stück Militäruhrengeschichte überhaupt nur 300 Stück angefertigt worden für die Luftschiffe der kaiserlichen Fliegertruppe vor und während des 1. Weltkrieges

Von diesen nur 300 Stück, welche von Junghans eigens konzipiert und angefertigt wurden, ging der Großteil natürlich während des 1. Weltkrieges verloren durch Abschuss und Brand der insgesamt nur 130 Zeppeline / militärischen Luftschiffen verloren. Aktuell handelt es sich bei dem Exemplar dieses Angebotes unserer Recherche nach um das einzige Angebot auf Ebay und in Uhrenforen überhaupt weltweit!

Der "Militäruhrenpapst" Konrad Knirim beschreibt auf Seite 77/78 seiner "Bibel der Militäruhren" eine  Junghans Borduhr aus dieser Kleinserie, welches im Luftschiff der kaiserlichen Fliegertruppen LZ 86 im Einsatz war (siehe Fotos)

 

Das herrlich seltene Stück dieses Angebotes entspricht im wesentlichen der vom "Militäruhrenpapst"  Konrad Knirim beschriebenen aus LZ 86, nur dass das seltene Exemplar dieses Angebotes zum Aufziehen aufgeklappt werden muss und die bei Knirim einen ausserhalb des Gehäuses liegenden Aufzug besaß

Wir können heute diesem einmaligen und superseltenen Stück Militäruhrengeschichte nicht mehr ansehen, auf welchem Marine Luftschiff es seinen Dienst tat, aber an der Originalität und Authenzität besteht nicht der geringste Zweifel, siehe eben Konrad Knirim Seite 78ff

Es gab während der ganzen Luftschiffahrtsära bis zur Hindenburgkatastrophe insgesamt exakt 130 Zeppeline in der kaiserlichen Fliegertruppe und späteren Reichsluftwaffe -  

Insgesamt hat es also exakt für 130 Luftschiffe dieses Modell der von Junghans eigens für Zeppeline entwickelten original Borduhr der kaiserlichen Marine Zeppeline gegeben und viele davon sind auf Feindfahrt verbrannt oder bei den jeweiligen Abschüssen und Abstürzen verschollen

Ein noch exclusiveres Hightlight jeder Militäruhrensammlung ist kaum denkbar als eines von definitiv maximal 300 je gebauten und eingesetzten Stücken weltweit

Gehäusedurchmesser: 75mm, Gehäusehöhe 105mm, makelloses, unrestauriertes Porzellanzifferblatt signiert und besterhalten, Doxa signiert mit arabischen Ziffern, gebläute Stahlzeiger im Breguet Stil

Gebläute Zeiger im Breguetstil - genau wie das von Konrad Knirim gezeigte Modell von LZ86 - massives, konkaves, vermutlich originales Mineralglas, schwimmend gehalten von einem dreifach verschraubten Metallring/Lünette

Die ganze Borduhr ist leicht gewinkelt, woran man eindeutig die Zeppelin Instrumentenuhr erkennt, das Instrument verfügt über keinen Gehäuseboden aus Metall/Messing, da es ja auf einem - vermutlich Holz - Armaturenbrett befestigt war 

Zustand: bester Zustand für Ihr Alter, das vermutlich originale Mineralglas ist stabil und kratzerfrei ,  Lünettenringe gut erhalten, keine Dellen, keine Risse 

Lässt sich weich aufziehen und Stellen über die erkennbare Krone, läuft und funktioniert tadellos (Ganggenauigkeit nicht gestestet) im aufgeklappten Zustand wird das herrliche Stück (Militär)Uhrengeschichte Zifferblatt unrestauriert makellos

Bester technischer und guter optischer Erhaltungszustand, Zifferblatt unrestauriert gut erhalten, Messinggehäuse gut erhalten, Stellschrauben und Wellen top 

Guter Sammlerzustrand: EZ 2 -  angesichts des Alters und Herkunft wenig erkennbare Gebrauchsspuren, läuft an und durch (Ganggenauigkeit nicht geprüft), alle Lünettenschrauben vorhanden und griffig


Infos zum Einsatz und Ende militärischer Luftschiffe/Zeppeline in der kaiserlichen Fliegertruppe des 1. Weltkrieges:

Der Erste und der Letzte der stolzen Giganten des Himmels:

Prototyp LZ 1

Der Prototyp LZ 1 (LZ für „Luftschiff Zeppelin“) war 128 m lang, maß 11,65 m im Durchmesser und wurde von zwei Daimler-Motoren mit je 10,4 kW (14,2 PS) angetrieben. Zum Ausbalancieren (Trimmung) der etwa 13 Tonnen schweren Konstruktion verwendete man ein zwischen der vorderen und hinteren Gondel verschiebbares 130 kg schweres Gewicht. 11.300 Kubikmeter Wasserstoff sorgten als Traggas für Auftrieb, die Nutzlast betrug jedoch nur etwa 300 kg.

Am 2. Juli 1900 um 20:03 Uhr fand in der Manzeller Bucht unter den Augen von etwa 12.000 Zuschauern am Seeufer und auf Booten der erste Aufstieg des Luftschiffes statt. Die Fahrt dauerte nur 18 Minuten, dann brach die Winde für das Ausgleichsgewicht und LZ 1 musste auf dem Wasser notlanden. Nach Reparaturen zeigte die Technik in den folgenden Wochen bei zwei weiteren Aufstiegen zwar einiges Potential und überbot insbesondere den bis dahin vom französischen Luftschiff „La France“ gehaltenen Geschwindigkeitsrekord von 6 m/s (21,6 km/h) um 3 m/s (10,8 km/h), konnte aber mögliche Investoren noch nicht überzeugen. Da die finanziellen Mittel erschöpft waren, musste Graf von Zeppelin den Prototyp wieder zerlegen, die Reste und alle Werkzeuge verkaufen und die Gesellschaft auflösen.


Bau LZ 129

Am 4. März 1936 wurde endlich der neue Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (benannt nach dem früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg) fertiggestellt und unternahm seine erste Testfahrt. Zuvor war spekuliert worden, dass LZ 129 den Namen „Hitler“ oder „Deutschland“ erhalten würde, doch Hitler legte Wert darauf, dass nichts seinen Namen trug, was Gefahr laufen konnte, in einem Unglück oder einer Katastrophe zerstört zu werden, und so als unheilvolles Omen gelten könnte. Neben den Propagandafahrten begann die „Hindenburg“ wenig später, „Graf Zeppelin“ auf den Transatlantiklinien zu unterstützen

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