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Sammler-Uhren

Jean Antoine Lépine musealer Rokoko Parfum Flakon mit Spindel Uhr ca. 1760

Jean Antoine Lépine musealer Rokoko Parfum Flakon mit Spindel Uhr ca. 1760

Normaler Preis €1.795,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €1.795,00 EUR
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Keine Umsatzsteuer ausgewiesen wegen Differenzbesteuerung

Gegenstand dieses Angebotes ist nicht weniger, als ein antikes und einmaliges Stück Rokoko und Uhrengeschichte:

Einmaliges, antikes und museales Stück Uhrengeschichte und Rokoko Artefakt: ein besterhaltener Parfum Flakon mit eingebauter Spindeluhr des Uhrmachergenies Jean Antoine Lépine aus ca. 1760

Mit absoluter Sicherheit handelt es sich um ein Unikat und einmalige Auftragsarbeit von Hand

Jean Antoine Lépine war französischer Hofuhremacher, Legende und ein Uhrmachergenie seiner Epoche, der Geschichte schrieb und seine Uhren auf Bestellung in die allerhöchsten Kreise und Königshäuser auf Bestellung lieferte. Es ist z.B. überliefert und belegt, dass der amerikanische Präsident George Washington persönlich eine Taschenuhr bei Lépine in Paris bestellte und 1789 mit der Werknummer 5378 am 23. April erhielt

Hofuhrmacher war Jean Lépine nicht nur unter König Ludwig, dem XVI, sondern auch unter Napoleon. Man geht davon aus, das mindestens eine der bekannten Uhren von Napoleon Bonaparte von Jean Lepine stammte

Die wenigen erhaltenen Lepine Uhren sind ind en bedeutendsten Mussen weltweit ausgestellt wie dem Louvre, dem British Museum oder dem Metropolitan Museum of Art in New York, Teilweise befinden sie sich noch in den Königshäusern, für die sie ursprünglich vor über 250 Jahren hergestellt wurden, wie dem Buckingham Palace in London

Das museale Rokoko Artefakt dieses Angebotes ist mit einer nur halb so "hohen" Werknummer natürlich weit älter, wir schätzen um 1760

Beschreibung:

Ein massiver, geschliffener, edelster und goldverzierter, antiker Rokoko Mineralglas Flakon ist auf eine 12cm x 6cm x 2cm Marmorplatte fest montiert. Den Deckel und Verschluss stellt eine quasi "Dose" dar, in den eine orig. Lépine Spindeltaschenuhr mit früher Nummer 2640 eingebaut ist

Einen anderen verschluss, als die "Dosenuhr" gibt es nicht, Marmorsockel, Flakon und Uhr gehörten vom ersten Tag an zusammen

Ob das gesamte, einmalig museale Rokoko Artefakt in den Werkstätten von Jean Lépine gefertigt wurde oder das 100% originale und hochedle "Lépine á Paris" Spindeluhrwerk zugekauft wurde, ist nicht mehr festzustellen

Der Sockel misst 12cm x 6cm x 2cm, die Gesamthöhe beträgt 10cm, der Mineralglasflakon 5cm x 5cm, der Durchmesser des Zifferblattes beträgt 32mm

Das 32mm große, vollständig und authentisch signierte Lépine Werk läuft an und durch (Ganggenauigkeit nicht geprüft). Mit dabei: ein antiker Aufzugsschlüssel an vermutlich originaler Kette

Das für die Epoche edelste, weisse Emailzifferblatt mit römischen Ziffern und umlaufender, arabischer Minuterie ist besterhalten

Selten konnten wir in unserem Shop ein derart museales und aussergewöhnliches Artefakt präsentieren: um die 285 Jahre alt und noch funktionstüchtig, als Einzelstück auf Bestellung vom besten Uhrmacher seiner Zeit hergestellt, für ihr Alter best- und vollständig erhalten

EZ: altersbedingt hervorragend und offensichtlich vollständig, ausser Patina kaum Alters- oder Gebrauchsspuren zu erkennen

 

Der französische Uhr Hofuhrmacher Jean Antoine Lépine (Quelle: Watchwiki):


Lépine, Jean Antoine

 

Lépine, Jean Antoine
 

Lépine, Jean Antoine
 

Jean Antoine Lépine (l'Epine) wurde am 18. November 1720 in Challex (Frankreich) geboren, Sein Vater war Philibert Lépine (Depigny). Nach seiner Ausbildung zum Uhrmacher ging er 1744 nach Paris und arbeitete in der Werkstatt von André Charles Caron. Um 1750 entwickelte Lépine die Kommahemmung1756 heiratete er die Tochter von Caron, Madeleine-Françoise Caron, und wurde dessen Teilhaber. 1762 absolvierte er erfolgreich seine Meisterprüfung und wurde 1766 noch unter Louis XV. zum Königlichen Hofuhrmacher ernannt. Diesen Titel behielt er auch unter Ludwig XVI. und unter Napoleon. 

1769 zog sich Caron im Alter von 72 Jahren aus der Firma zurück und Lépine übernahm diese vollständig. er war tätig in die rue Saint Denis, Place Saint Eustache.1770 erfand Lépine das nach ihm benannte Lépine-Kaliber: Die offene Taschenuhr (siehe im Gegensatz dazu: Savonnette). Bis dahin wurden die Uhrwerke mit Vollplatinen ausgestattet, doch Lépine revolutionierte das Taschenuhrwerk mit seiner bis dahin nie da gewesenen Konstruktion: Der Brückenbauweise1772 siedelte Lépine um zur Place Dauphine. Von 1778-1779 war sein geschäft am Quai de l’Horloge du Palais, ab 1781 in der Rue des Fossés Saint Germain l’Auxerrois in der nähe vom Louvre. 

Neben seinem Geschäft war Lépine auch beteiligt an der von Voltaire gegründeten Uhrmacher-Kolonie Ferney (heute Ferney-Voltaire, diesen Ort anzeigen). Er war mindestens 18 Monate in Ferney, und leitete er auch diese "Uhrenfabrik". Nach Voltaire's sterben verfiel die Uhrenfabrik und wurde geschlossen. 1782 heiratete seine Tochter Pauline ein von seine Mitarbeiter, Claude-Pierre Raguet. Ab 1789 ist Lépine tätig in die Place des Victoires 12, und Claude-Pierre arbeitet mit ihm zusammen. Im gleichen Jahr lieferte Lépine am 23. April die Taschenuhr No. 5378 für George Washington. 

1792 wird Claude-Pierre Raguet sein Partner, und die Firma wurde unbenannt in Raguet-Lépine. Raguet wurde "Horloger du Roy" und nennte sich ab dann Claude-Pierre Raguet-Lépine. Lépine arbeitete bis sein Augen es nicht mehr zulassen zu arbeiten, etwa um 1894. Jean Antoine Lépine verstarb 1814 in sein Wohnung in der Rue St. Anne in Paris. Claude-Pierre Raguet-Lépine war bereits in 1810 gestorben. Sein Sohn Alexandre Raquet übernahm das Geschäft.

Jean Antoine Lépine gilt als Meister der Raumausnutzung. So verbesserte er u.a. die Konstruktion des Federhauses in dem er dieses verzahnte und damit den Antrieb über Kette und Schnecke entbehrlich machte. Er ermöglichte dadurch den Bau von sehr flachen Uhren.

Die abgebildete Taschenuhr von Lepine zeigt neben der Signatur das Konterfei von Napoléon Bonaparte und im Hintergrund Ägyptische Pyramiden. Diese Taschenuhr bezieht sich also auf den 21. Juli 1798: Den Sieg Napoléons in der Schlacht bei den Pyramiden. Nach seiner Rückkehr wurde Napoleon als Volksheld gefeiert.

Durch die gut sichtbare Gehäusenummer kann man nun auch Rückschlüsse für die Datierung anderer Lépine-Uhren ziehen

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