Zu Produktinformationen springen
1 von 18

Sammler-Uhren

Jora frühe Pfeilindex Fliegeruhr Pilot Watch Reichsluftwaffe 1930 WK2 Natalis

Jora frühe Pfeilindex Fliegeruhr Pilot Watch Reichsluftwaffe 1930 WK2 Natalis

Normaler Preis €645,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €645,00 EUR
Sale Ausverkauft
Keine Umsatzsteuer ausgewiesen wegen Differenzbesteuerung

Gegenstand dieser Auktion ist ein wirklich ganz, ganz seltenes Stück Militäruhrengeschichte: eine orig. Jora frühe Fliegeruhr der Reichsluftwaffe aus ca. 1930 mit Rändellünette und Pfeilindex, dem Vorläufer des militärischen Chronographen wie ausführlich beschrieben bei Konrad Knirim in der "Bibel der Militäruhren"

Achtung: das seltene Militärartefakt ist vollständig, Unruhwelle okay, aber läuft aktuell nicht an und muss revisioniert werden! Als es vom Auktionshaus ankam, lief das Werk 1 - 2 Minuten durch immer wieder, aber nach einem vorsichtigen Tropfen Öl geht jetzt gar nichts mehr, muss gereinigt werden!

Die sehr seltenen, frühen Fliegeruhren mit Rändellünette und Pfeilindex waren die ersten echten Fliegeruhren, weil sie als erste Modelle die typischen Merkmale eines Chronographenvorgängers aufwiesen: gebogene, feste Stege, Rändellünette mit Pfeilindex und indirekte Sekunde auf dem schwarzen Zifferblatt 


Der Armbanduhren Klassik Katalog führt z.B. die frühe Fliegeruhr Natalis nicht umsonst mit einem Schätzwert von Euro 2.500,-, eine Omega - die wir übrigens aktuell im Original in unserem Ebay Shop führen - gar mit Euro 5.000,-, Tendenz starke Wertsteigerung

Mächtige 40mm Gehäudedurchmesser, wie bei der "Königin der frühen Fliegeruhren, der "Natalis"

Diese frühen Fliegeruhren der Reichsluftwaffe waren in Ermangelung von Chronographenfunktionen - zur exakten Messung und Anzeige der Flugdauer - grundsätzlich mit einer drehbaren Lünette, rändelverschraubt, und Indexmarkierung versehen. Breite, weit nach hinten ausladende, geschwungene Stege und Anstösse, welche zum Erkennungsmerkmal dieser frühen Fliegeruhren wurden, ließen ein Tragen am Langriemen über der Fliegerkombination zu.

Alle Modelle dieser Zeit besaßen bereits die typischen Merkmale welche später zur Vorgabe aller Wehrmachtsdienstuhren wurden: indirekte Sekunde auf der "6", schwarzes Zifferblatt, radiumgefüllte Zeiger und arabische Ziffern.

Frühe Fliegeruhren, sämtlichst unmarkiert ausgegeben, weil es nach dem Versailer Vertrag eben noch keine Reichswehr, geschweige denn Luftwaffe in Deutschland geben durfte, wurden von praktisch allen renommierten Marken wie Omega, Longines, Zenith, IWC (Kaliber 83), Breitling, Titus, Helvetia, Tissot, Roamer, Lanco, Rellum sowie den kleinen Manufakturen Natalis oder Wagner hergestellt und an die Reichsluftwaffe geliefert

Wie den Fotos dieses Angebotes zu entnehmen, wurden/werden diese Stücke laut "Armbanduhren Klassik Katalog" von Muser Horlbeck zwischen Euro 2500,- und Euro 5000,- gehandelt bzw. erzielten entsprechende Preise im Auktionshaus Muser/Horlbeck

Tiefschwarzes, unrestauriert gut erhaltenes Zifferblatt mit indirekter Sekunde, arabischen Leuchtiffern und Zeigern, umlaufender früher Tachymetre Skala, fluoreszierende Zeiger absolut original (Siehe Fotos) und vollständig

Läuft und funktioniert aktuell nicht, unsigniertes Werk mit  Feinregulage.  Gehäuse gut erhalten, gedrückter Boden schliesst fest

EZ: 4: funktionsuntüchtiger, aber sonst guter Sammlerzustand mit üblichen und erkennbaren Gebrauchsspuren, Zifferblatt und Radiumfüllungen unrestauriert in gutem Zustand, gehäuse auch - muß gereinigt oder revidiert werden!
Frage stellen Vollständige Details anzeigen