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Sammler-Uhren

Seltenste Carl W. Höhnel Glashütte Taschenuhr Glashütter Bauart ca. 1930

Seltenste Carl W. Höhnel Glashütte Taschenuhr Glashütter Bauart ca. 1930

Normaler Preis €1.695,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €1.695,00 EUR
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Carl W. Höhnel super seltene orig. Glashütte SA Taschenuhr vergoldet ca. 1930
Unter Kennern und Sammlern original Glashütter Taschenuhren ist eine echte Carl W. Höhner Taschenuhr so selten zu finden wie eine Stecknadel im sprichwörtlichen Heuhaufen
Höhnel lernte zunächst Uhrmacher bei der damals besten Uhrenmanufaktur der Welt: Lange & Söhne in Glashütte. Nach späterer Ablegung der Meisterprüfung machte er sich mit eigener Manufaktur selbstständig und vor allem einen Namen mit Präzisions Drehpendeluhren
Ab ca. 1920 stellte Höhnel auch hochwertige Taschenuhren her wie das Exemplar dieses Angebotes
Beschreibung:
Gehäusedurchmesser: 50mm, 20 Micron vergoldet, Dreideckeluhr mit innerem Werkschutzdeckel, Gehäuse offensichtlich zugekauft, es trägt eine Bison und /oder Rind mit Wolfsfratze Signatur, vermutlich Gustav Rau aus Pforzheim, auf alle Fälle stammt es aus Deutschland, was die deutsche Signatur belegt
Goldenes Zifferblatt mit innerer, arabischer 12 Stundenskala und äusserer, umlaufender 24h Skala, edel gebläute Zeiger, vergoldetes Gehäuse fein guillochiert mit Art Deko Rautenmuster (siehe Fotos)
Das unsignierte vergoldete Werk wohl schon aus beginnender industriellen Produktion lässt eindeutig die herkunft von der typischen Glashütter Dreiviertelplatine erkennen

Das herrliche Stück Uhrengeschichte läuft an und durch (Ganggenauigkeit nicht geprüft) 

EZ: 2 normale, erkennbare Alters- und Gebrauchsspuren, Zifferblatt unrestauriert mit kaum erkennbaren Alters- oder Gebrauchsspuren, hochpräzises Werk blitzsauber, alle Deckel schliessen fest und bündig, das herrliche Artefakt läuft an und durch

 

Geschichte der kleinen Glashütter Uhrenmanufaktur Carl W. Höhnel Glashütte SA:

Karl Wilhelm Höhnel (1885–1936)

  • Geboren am 21. April 1885 in Altenberg (Sachsen).
  • Er absolvierte 1904 eine Lehre bei A. Lange & Söhne und legte später seine Meisterprüfung als Uhrmacher ab. Interessant: In einer Belegschaftsliste von A. Lange & Söhne von 1904 erscheint er tatsächlich als „Höhnel, Carl“, Uhrmacher, 19 Jahre.  
  • Am 12. Juli 1916 gründete er in Glashütte seine „Werkstatt für Uhrmacherei, Präzisions-Hartdreherei und Feinmechanik“, zunächst am Markt 11, später in der Hauptstraße 60.  
  • Er fertigte unter anderem Präzisionspendeluhren, Hausuhren und Taschenuhren. Besonders bekannt wurden seine Glashütter Hausuhren mit Gong, die er ab etwa 1922 herstellte.  
  • Seine Firma verwendete unter anderem die Kennzeichnungen „K. Höhnel / Glashütte“ und „H / Karl W. Höhnel / Glashütte i.Sa.“.  
  • Karl Wilhelm Höhnel starb am 27. Dezember 1936
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